Diagnostik und Therapie

Unser Anliegen ist es für Ihr Tier wie eine gute Hausarztpraxis zu agieren.

In vielen Fällen können wir schon in unserer Praxis eine Diagnose stellen und Ihr Tier versorgen.

Manchmal reichen unsere Diagnosemöglichkeiten nicht aus, oder Ihr Tier muß sich einer sehr spezialisierten Behandlung unterziehen, dann überweisen wir Ihr Tier an eine/n Spezialisten. Damit Sie aber dann nicht verschiedene Ansprechpartner und entsprechend viele Therapievorschläge haben, bleiben wir mit allen Kollegen im Gespräch und klären mit Ihnen alle Fragen die Sie haben.

Biologische Tiermedizin

Ergänzend zur Schulmedizin, bieten wir gerne Therapieverfahren aus der biologischen Tiermedizin an. Hier haben wir zum Beispiel Blutegel als Mitarbeiter, arbeiten mit Heilpflanzen und Organopräperaten, setzten die Neuraltherapie ein und konnten so den Einsatz von Antibiotika in unserer Praxis deutlich reduzieren.


Organotherapie
Anwendung homöopathisch aufbereiteter Organopräperaten die mehrere oder alle Gewebsbestandteile eines Organs beinhalten. Sie wird eingesetzt um Organfunktionen oder Gewebestrukturen zur Regeneration zu aktivieren.
Phytotherapie
Hierbei werden pflanzliche Präparate angewendet, die aus der ganzen Pflanze oder nur aus Teile, wie zum Beispiel der Blüte oder der Rinde einer Pflanze bestehen. So hat der Salbei unter anderem blutstillende Eigenschaften und verschiedene Pflanzenöle haben zum Teil eine hervorragende antibakterielle Wirkung, sogar bei den den “Krankenhaus-Keimen”.
Neuraltherapie
Ein Lokalanästhetikum, oft in Verbindung mit einem Homöopathikum oder einem Organopräperat, wird in ein der Erkrankung zugeordnetes Gebiet injiziert. Diese Therapie wird unter anderem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt und kann so die Gabe von Schmerzmittel reduzieren.
Blutegeltherapie
Die Egel injizieren mit ihrem Speichel Enzyme und andere Wirkstoffe gezielt in Gewebebereiche, die zum Teil schlecht durchblutet sind, wie Bereiche in den Lendenwirbeln und anderen Gelenkkapseln, und die somit für andere Therapien, wie die Gabe von Tabletten, schlecht zugänglich sind. Auch bei Ödemen, Blutergüssen und nicht heilenden Wunden leisten sie wertvolle Arbeit.
Die Lasertherapie

Als neue Therapieform haben wir die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) in unser Behandlungskonzept auf genommen. Diese Therapie gehört im Kontext mit den naturheilkundlichen Therapieverfahren zur biophysikalischen Therapie. Ihnen selbst ist sie vielleicht schon aus der Orthopädie oder der Zahnmedizin bekannt.

Laserlicht dringt tief in Gewebe ein und regt die Zellen an mehr ATP zu bilden. Dieses ATP wird für viele unterschiedliche Stoffwechselvorgänge im Körper benötigt. Es ist der “ Brennstoff” für die Zellen. Diese Energiebereitstellung entfaltet folgende Wirkungen: 1.Reduktion des Austretens von Wundsekrets 3. Juckreizstillend 2.Es wirkt entzündungshemmend Wunden heilen schneller, da die Zugfestigkeit im Narbengewebe erhöht wird ( Z.B. Ballenschnittverletzungen), nach chirurgische Behandlung. Die Neubildung von Gefäßen wird beschleunigt und es kommt zu einer Verbesserung des Gewebes mit Nährstoffen.

Das Schmerzempfinden in Wundbereichen und Nerven wird verringert, körpereigene Fresszellen aktiviert und somit Keime eliminiert. Auch ältere, schlecht heilende Wunden können so therapiert werden. Bei alten Patienten wird die LLLT mit großem Erfolg in der Schmerztherapie von Arthrosen eingesetzt. Durch alle Altersklassen hindurch hat sich die Therapie bei Verletzungen der Muskulatur, von Sehnen und Bänder, Prellungen und Entzündungen als hilfreich erwiesen.

Im Mund(Maul) Bereich wird sie z. B. im Bereich der Zahnfleischentzündung der Katze eingesetzt und hilft diese nachhaltig zur Abheilung zu bringen. Eine Therapiesitzung dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei für das Tier. Als Faustregel gilt: Akute Erkrankungen bedürfen im Durchschnitt 2-3 Behandlungen im Abstand von 24 Stunden, chronische Erkrankungen müssen meist häufiger behandelt werden.

Ausgeschlossen von der Therapie sind Tumor und Schilddrüsenerkrankungen.